ökonomische und ökologische Sicht Energiekosten einsparen energieeffizienter Umgang
Energiemanagement und energetische Modernisierung

Energiekosten und Klimaschutzziele

Kommunen unterhalten mit ihren Liegenschaften eine Vielzahl von Gebäuden, deren Energiekosten einen bedeutenden Anteil an den anfallenden Aufwendungen darstellen: vom Rathaus über Kindergärten und Schulen bis hin zu Veranstaltungsräumen, Turnhallen oder Schwimmbädern. Gleichzeitig besteht auch im kommunalen Bereich Handlungsbedarf, um die Klimaschutzziele der Bundesregierung zu erreichen. Daher ist es für Kommunen sowohl aus ökonomischer als auch aus ökologischer Sicht sinnvoll, Investitionen ins Energiemanagement und in die energetische Sanierung ihrer Liegenschaften zu tätigen.

Kommunale Umsetzungsbegleitung

Die Energieagentur Südostbayern soll künftig die Kommunen der Landkreise Berchtesgadener Land und Traunstein dabei unterstützen, Projekte, die bereits in Energienutzungsplänen oder Klimaschutzkonzepten definiert und beschrieben wurden, zielgerichtet und effizient umzusetzen. Dabei kann die Energieagentur die Rolle einer neutralen Beratungsstelle für die Begleitung kommunaler Energieprojekte einnehmen. Eine Unterstützung der Kommunen durch die Energieagentur kann auch im Rahmen der Antragstellung von geeigneten Förderungen, der Vergabe und Begleitung von Projekten oder auch durch einen Wissenstransfer zu aktuellem technischem Know-How erfolgen.

Dabei tritt die Energieagentur nicht als Ingenieur- oder Planungsbüro in Erscheinung und wird daher auch nicht in Konkurrenz zu bestehenden Akteuren auf dem Markt treten. Die Umsetzungsbegleitung wird durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie mit bis zu 70 % gefördert.

Die Energieagentur Südostbayern berät Kommunen zum energieeffizienten Umgang mit Wärme, Strom und Wasser. Wir helfen dabei, ein sinnvolles Energiemanagement zu entwickeln, Schwachstellen im Betriebsablauf zu erkennen und mit möglichst einfachen Mitteln zu beheben, passende Strategien für einen geringeren Energieverbrauch und einen energetisch optimierten Betrieb technischer Anlagen umzusetzen und damit wirksam Kosten einzusparen. Für die energetische Modernisierung von Gebäuden stehen auch für Kommunen öffentliche Mittel bereit. Wir beraten Sie dazu, welche Modernisierungsmaßnahmen für Ihre Liegenschaften geeignet sind, und informieren Sie über die Förderprogramme, die Sie dafür nutzen können.

ENERGIETIPP AKTUELL:

Das Klimapaket der Bundesregierung bringt attraktive Förderungen
 
Zum 01. Januar 2020 hat sich einiges getan in der Förderlandschaft für energetisches Bauen und Sanieren – schneller als erwartet und sehr attraktiv. Gerade im Hinblick auf die Energiewende und den Klimaschutz ist die Bundesregierung hier aktiv geworden und hat die bereits bestehenden Förderprogramme aufgestockt.

Wer energieeffizient baut oder energetisch saniert kann Förderungen vom Staat nutzen, um sich das Vorhaben aus finanzieller Sicht zu erleichtern. Die Regierung will damit Eigenheimbesitzer und solche, die es werden wollen, belohnen, da sich diese den meist höheren Investitionskosten stellen.

Förderung über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)
Wer eine Förderung für beispielsweise Fenstertausch, Dämmung oder den Anschluss an die Nah-/Fernwärme, sogenannte Einzelmaßnahmen, in Anspruch nehmen möchte, kann sich über 10 % mehr Zuschuss freuen – insgesamt werden damit 20 % der förderfähigen Kosten bezuschusst. Auch Sanierungswillige, die ihre Maßnahme mit einem Kredit finanzieren möchten, können sich über einen Tilgungszuschuss von 20 % freuen. Bei den Einzelmaßnahmen liegt die Förderung maximal bei 10.000 Euro.
Ist eine umfassende Sanierung des Bestandgebäudes auf einen KfW-Effizienzhaus-Standard geplant, bewegen sich die Zuschüsse zwischen 25 % und 40 % der förderfähigen Kosten bzw. des maximalen Kreditbetrags. Damit sind Förderungen bis zu 48.000 Euro möglich.
Bei den Förderprogrammen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ist in der Regel die Einbindung eines Energieeffizienz Experten erforderlich. Die neuen Fördersätze der KfW gelten ab dem 24. Januar 2020.

Förderung über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
Ebenfalls sehr interessant sind die Förderungen für das Heizen mit erneuerbaren Energien, das heißt, heizen mit Solarthermie, Holz oder durch eine Wärmepumpe. Hier liegen die neuen Fördersätze im Neubau bei 30 % und 35 % der förderfähigen Kosten - im Gebäudebestand können Zuschüsse von 20 % bis 35 % genutzt werden. Zuckerl für jeden, der die alte Ölheizung aus dem Heizraum verbannt und auf Biomasse, Wärmepumpe oder Gas-Hybrid umstellt: 10 %-Punkte gibt es dann noch zusätzlich. Damit kann ein Hausbesitzer, der seine alte Ölheizung, die noch nicht der Austauschpflicht unterliegt, durch eine neue Holzpellet-Heizung ersetzt, 45 % der förderfähigen Kosten bezuschusst bekommen.

Energietipp zum Download

Für Fragen steht Ihnen die Energieagentur Südostbayern gerne zur Verfügung - rufen Sie uns bitte einfach an unter T 0861 58-70 39.

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Energiewende

Die Energiewende hat den Umstieg auf eine sichere und bezahlbare Energieversorgung zum Ziel. Das Konzept basiert auf zwei Säulen: dem Ausbau erneuerbarer Energien als Alternative zur Kernkraft und der Steigerung der Energieeffizienz, um wirksam Energie zu sparen.

Regionale Wertschöpfung

Die Region soll vom Klimaschutz und einer geringeren Umweltbelastung profitieren. Ein weiteres wichtiges Auftragsfeld und Ziel unserer Arbeit ist es, mehr Investitionen und Aufträge für die regionale Wirtschaft mit einer Steigerung der regionalen Wertschöpfung zu erreichen.

Klimaschutz

Der Klimaschutz wird von Bund und Ländern gefördert, um den ökologischen und ökonomischen Folgen des Klimawandels entgegenzuwirken. Wichtige Maßnahmen dafür sind die Verbesserung der Energieeffizienz und die Förderung erneuerbarer Energien.





Für eventuelle Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung! Energieagentur Südostbayern GmbH
Landkreise Berchtesgadener Land und Traunstein
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