Ökonomische und ökologische Sicht Energieeffizienter Umgang Energiekosten einsparen
Energiemanagement und energetische Modernisierung

Energieeinsparpotenziale nutzen

Das kommunale Energiemanagement sieht eine intensive Langzeitbetreuung ausgewählter kommunaler Liegenschaften durch die Energieagentur Südostbayern vor. Da vor allem im Wärmebereich noch große Einsparpotenziale bestehen, stellt das kommunale Energiemanagement einen großen Nutzen für die einzelnen Kommunen bzw. für die gesamte Region dar. Im Durchschnitt können durch das kommunale Energiemanagement Einsparungen von über zehn Prozent erzielt werden. Generell weisen öffentliche Gebäude ein riesiges Energieeinsparpotenzial auf.

Energiemanagement und energetische Modernisierung

Kommunales Energiemanagement

Kernbestandteile des kommunalen Energiemanagements sind ein monatliches Energiecontrolling, die Optimierung von Regelung und Nutzerverhalten sowie regelmäßige Begehungen der ausgewählten Liegenschaften oder auch die Schulung von Hausmeisterinnen und Hausmeistern. Besondere Bedeutung hat bei kommunalen Liegenschaften auch die Vorbildfunktion der Kommunen. Der eigene Gebäudebestand einer Kommune oder Stadt sollte unter anderem energetisch so gut verwaltet werden wie möglich.

Das kommunale Energiemanagement wurde bis Ende 2016 durch den Freistaat Bayern im Rahmen des Förderprogramms „KlimR" („Förderung von Klimaschutzmaßnahmen der Kommunen und anderer Körperschaften des öffentlichen Rechts") mit 40 bis 50 % gefördert. Eine Fortführung des Förderprogramms ist derzeit in der Diskussion.

Pilotprojekt zum Kommunalen Energiemanagement mit der Stadt Tittmoning

 

Im Rahmen eines ersten Projekts zum Kommunalen Energiemanagement wurde die Energieagentur Südostbayern von der Stadt Tittmoning beauftragt, eine Anzahl ausgewählter Liegenschaften der Stadt über einen Zeitraum von drei Jahren zu begleiten und zu optimieren.

Das Projekt erfolgt in Zusammenarbeit mit dem  Energie- und Umweltzentrum Allgäu (eza!), welches die Dienstleistung "Kommunales Energiemanagement" seit vielen Jahren anbietet und über eine lange Liste an erfolgreichen Projekten und damit einen riesigen Erfahrungsschatz verfügt.

Nachfolgend informieren wir über den Status des Projekts.

ENERGIETIPP AKTUELL:

Thermische Solaranlagen reduzieren Heizkosten durch kostenlose Sonnenenergie

Die Kollektoren einer Solarthermie-Anlage enthalten speziell beschichtete Absorber, die die Sonnenwärme aufnehmen und in einem ersten Schritt in den primären „Solarkreislauf" einspeisen. Die so gewonnene und an den sekundären Heizkreislauf weiter gegebene Energie reicht aus, um in den Monaten Mai bis September den Warmwasser-Bedarf komplett abzu-decken, wodurch der Heizkessel in dieser Zeit entsprechend abgeschaltet werden kann. Eine Solaranlage kann dabei über 60 Prozent des jährlichen Energiebedarfs für Warmwasser abdecken. Zusätzlich kann eine thermische Solaranlage mit einem geeigneten Pufferspeicher zur Unterstützung der Heizung in der Übergangszeit genutzt werden. „Bester Zeitpunkt, um über die Installation einer Solarthermie-Anlage nachzudenken ist, wenn eine Dachsanierung oder Heizungserneuerung ansteht", so Dipl. Phys. Peter Pospischil, Fachmann von der Energieagentur Südostbayern GmbH.

Richtige Ausrichtung der Solarthermie-Anlage
Optimal für eine Solarthermie-Anlage ist eine Ausrichtung zwischen Südost und Südwest. Für die Warmwasserbereitung sind auch relativ flache Dachneigungen geeignet, um die hoch stehende Sonne im Sommer gut auszunutzen. Bei einer Heizungsunterstützung hingegen ist eine steilere Neigung und möglichst gute Südorientierung von Vorteil, um die tiefer stehende Sonne von Herbst bis Frühjahr besser zu nutzen. Eine Solaranlage kann als „Aufdach"- oder „Indach"-Anlage montiert werden, je nach optischen und architektonischen Gesichtspunkten. Bei einer entsprechenden Ausrichtung ist sogar eine Integration in die Fassade möglich.

Welche Kollektorfläche wird benötigt
Bei Solarthermie-Anlagen zur Warmwasser-Bereitung empfehlen Experten pro Person zwischen 1,0 und 1,5 Quadratmetern Kollektorfläche. Für die Größe des entsprechenden Warmwasser-speichers wird in der Regel vom doppelten Volumen des gesamten täglichen Warmwasser-verbrauchs ausgegangen. Die Solarthermie-Anlage und der Pufferspeicher fallen entsprechend größer aus, wenn zusätzlich die Heizung mit der Anlage unterstützt werden soll.

Für Fragen steht Ihnen die Energieagentur Südostbayern gerne zur Verfügung - rufen Sie uns bitte einfach an unter T 0861 58-70 39

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Energiewende

Die Energiewende hat den Umstieg auf eine sichere und bezahlbare Energieversorgung zum Ziel. Das Konzept basiert auf zwei Säulen: dem Ausbau erneuerbarer Energien als Alternative zur Kernkraft und der Steigerung der Energieeffizienz, um wirksam Energie zu sparen.

Regionale Wertschöpfung

Die Region soll vom Klimaschutz und einer geringeren Umweltbelastung profitieren. Ein weiteres wichtiges Auftragsfeld und Ziel unserer Arbeit ist es, mehr Investitionen und Aufträge für die regionale Wirtschaft mit einer Steigerung der regionalen Wertschöpfung zu erreichen.

Klimaschutz

Der Klimaschutz wird von Bund und Ländern gefördert, um den ökologischen und ökonomischen Folgen des Klimawandels entgegenzuwirken. Wichtige Maßnahmen dafür sind die Verbesserung der Energieeffizienz und die Förderung erneuerbarer Energien.





Für eventuelle Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung! Energieagentur Südostbayern GmbH
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