Energie Netzwerke Kommunen Agentur Energie Traunstein Netzwerk Südostbayern Netzwerk Berchtesgadener Land Netzwerk Berchtesgadener Land Netzwerk Südostbayern Maschinenring Maschinenring
Die Teilnahme an einem Kommunalen Energieeffizienznetzwerk bietet Kommunen vielfältige Chancen, insbesondere die Festigung ihrer Vorbildrolle im Bereich Energieeffizienz sowie die Inanspruchnahme von Synergieeffekten und kostengünstiger ingenieurtechnischer Beratungsleistungen für die Umsetzung anstehender Maßnahmen. Diese fachliche Hilfe wird vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) im ersten Jahr mit 70 % und in den beiden Folgejahren mit 50 % gefördert (Nettoförderung).

Die Energieagentur Südostbayern GmbH ist Initiator der 3-jährigen Projekte. Die fachliche Leitung und Organisation des Netzwerkes übernehmen gemeinsam Prof. Dr. Markus Brautsch vom Institut für Energietechnik (IfE) GmbH an der Hochschule Amberg-Weiden und Dr. Willie Stiehler von der Energieagentur Südostbayern GmbH.


Für die Teilnahme an einem solchen Netzwerk spricht natürlich auch die dauerhafte Zusammenarbeit zwischen den Kommunen im Bereich Energie. In regelmäßigen Netzwerktreffen (jährlich vier Netzwerktreffen) werden aktuelle Themen und Fragestellungen behandelt - Effizienzpotenziale sollen im kollegialen Austausch erschlossen werden. Das Rad muss nicht von jeder Gemeinde neu erfunden werden, was der Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit zu Gute kommt. Durch den Austausch können die Teilnehmer voneinander lernen und erhalten Umsetzungsbeispiele.

Kommunales Energieeffizienznetzwerk "Berchtesgadener Land"

Elf Kommunen im Berchtesgadener Land haben sich im Netzwerk "Berchtesgadener Land" zusammen geschlossen, um das Thema Energieeffizienz aufbauend auf dem gebäudescharfen Energienutzungsplan des Landkreises weiter voran zu bringen.

Netzwerkteilnehmer sind die Kommunen Ainring, Anger, Bad Reichenhall, Bayerisch Gmain, Berchtesgaden, Bischofswiesen, Freilassing, Laufen, Piding, Saaldorf-Surheim sowie Schönau a. Königssee.

Kommunales Energieeffizienznetzwerk "Südostbayern"

Im Landkreis Traunstein und darüber hinaus haben sich insgesamt neun Kommunen und ein Zweckverband im Netzwerk "Südostbayern" verbündet, um gemeinsam ein Zeichen zu setzen in Sachen Energieeffizienz und damit auch in den Themenfeldern Energiewende und Klimaschutz.

Netzwerkteilnehmer sind die vier Traunsteiner Kommunen Kirchanschöring, Ruhpolding, Traunstein und Trostberg, der Zweckverband Achengruppe, der Landkreis Traunstein selbst und darüber hinaus die weiteren bayerischen Kommunen Deggendorf, Pförring und Sauerlach.

ENERGIETIPP AKTUELL:

Das Klimapaket der Bundesregierung bringt attraktive Förderungen
 
Zum 01. Januar 2020 hat sich einiges getan in der Förderlandschaft für energetisches Bauen und Sanieren – schneller als erwartet und sehr attraktiv. Gerade im Hinblick auf die Energiewende und den Klimaschutz ist die Bundesregierung hier aktiv geworden und hat die bereits bestehenden Förderprogramme aufgestockt.

Wer energieeffizient baut oder energetisch saniert kann Förderungen vom Staat nutzen, um sich das Vorhaben aus finanzieller Sicht zu erleichtern. Die Regierung will damit Eigenheimbesitzer und solche, die es werden wollen, belohnen, da sich diese den meist höheren Investitionskosten stellen.

Förderung über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)
Wer eine Förderung für beispielsweise Fenstertausch, Dämmung oder den Anschluss an die Nah-/Fernwärme, sogenannte Einzelmaßnahmen, in Anspruch nehmen möchte, kann sich über 10 % mehr Zuschuss freuen – insgesamt werden damit 20 % der förderfähigen Kosten bezuschusst. Auch Sanierungswillige, die ihre Maßnahme mit einem Kredit finanzieren möchten, können sich über einen Tilgungszuschuss von 20 % freuen. Bei den Einzelmaßnahmen liegt die Förderung maximal bei 10.000 Euro.
Ist eine umfassende Sanierung des Bestandgebäudes auf einen KfW-Effizienzhaus-Standard geplant, bewegen sich die Zuschüsse zwischen 25 % und 40 % der förderfähigen Kosten bzw. des maximalen Kreditbetrags. Damit sind Förderungen bis zu 48.000 Euro möglich.
Bei den Förderprogrammen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ist in der Regel die Einbindung eines Energieeffizienz Experten erforderlich. Die neuen Fördersätze der KfW gelten ab dem 24. Januar 2020.

Förderung über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
Ebenfalls sehr interessant sind die Förderungen für das Heizen mit erneuerbaren Energien, das heißt, heizen mit Solarthermie, Holz oder durch eine Wärmepumpe. Hier liegen die neuen Fördersätze im Neubau bei 30 % und 35 % der förderfähigen Kosten - im Gebäudebestand können Zuschüsse von 20 % bis 35 % genutzt werden. Zuckerl für jeden, der die alte Ölheizung aus dem Heizraum verbannt und auf Biomasse, Wärmepumpe oder Gas-Hybrid umstellt: 10 %-Punkte gibt es dann noch zusätzlich. Damit kann ein Hausbesitzer, der seine alte Ölheizung, die noch nicht der Austauschpflicht unterliegt, durch eine neue Holzpellet-Heizung ersetzt, 45 % der förderfähigen Kosten bezuschusst bekommen.

Energietipp zum Download

Für Fragen steht Ihnen die Energieagentur Südostbayern gerne zur Verfügung - rufen Sie uns bitte einfach an unter T 0861 58-70 39.

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Energiewende

Die Energiewende hat den Umstieg auf eine sichere und bezahlbare Energieversorgung zum Ziel. Das Konzept basiert auf zwei Säulen: dem Ausbau erneuerbarer Energien als Alternative zur Kernkraft und der Steigerung der Energieeffizienz, um wirksam Energie zu sparen.

Regionale Wertschöpfung

Die Region soll vom Klimaschutz und einer geringeren Umweltbelastung profitieren. Ein weiteres wichtiges Auftragsfeld und Ziel unserer Arbeit ist es, mehr Investitionen und Aufträge für die regionale Wirtschaft mit einer Steigerung der regionalen Wertschöpfung zu erreichen.

Klimaschutz

Der Klimaschutz wird von Bund und Ländern gefördert, um den ökologischen und ökonomischen Folgen des Klimawandels entgegenzuwirken. Wichtige Maßnahmen dafür sind die Verbesserung der Energieeffizienz und die Förderung erneuerbarer Energien.





Für eventuelle Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung! Energieagentur Südostbayern GmbH
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