Energiecoaching PLUS - Betreuung kleiner und mittlerer Kommunen Energiecoaching PLUS - Betreuung kleiner und mittlerer Kommunen Energiecoaching PLUS - Betreuung kleiner und mittlerer Kommunen
Energiecoaching PLUS - Betreuung kleiner und mittlerer Kommunen

Impulsgebung für kommunale Energieprojekte

Insbesondere für kleine und mittlere Städte, Gemeinden und Märkte kann die Identifikation und Nutzung vorhandener Potenziale in Sachen Energieeinsparung und Energieeffizienz neben dem Tagesgeschäft eine zusätzliche Herausforderung darstellen. Um den Kommunen eine passende Starthilfe zu geben, rief die Bayerische Staatsregierung im Jahr 2013 das Projekt "Energiecoaching" ins Leben, bei dem in der ersten Runde bis Ende 2016 rund 500 bayerische Gemeinden einen Energiecoach zur Seite gestellt bekamen. Im Jahr 2017 startete die zweite Runde mit dem "Energiecoaching PLUS", im Rahmen dessen Kommunen bei der Umsetzung konkreter Projekte begleitet werden. Weiterführende Informationen finden Sie im Energieatlas Bayern.

 

Energiecoaching PLUS - Betreuung kleiner und mittlerer Kommunen

Energiecoaching PLUS

Die teilnehmenden Kommunen können beim "Energiecoaching PLUS" je nach Bedarf zwischen verschiedenen Bausteinen, beispielsweise zu den Themen "Einführung Kommunales Energiemanagement", "Wirtschaftlichkeitsberechnung", "Fördermittelberatung", "Ausschreibungsvorbereitung" oder auch "Bildung / Öffentlichkeitsarbeit" wählen. Insgesamt sind seitens der Bayerischen Staatsregierung 1,2 Mio. € für das "Energiecoaching PLUS" eingeplant, die maximale Förderhöhe pro Kommune beträgt 10.000 €.

 

In Oberbayern gewann eine Bietergemeinschaft der Bayerischen Energieagenturen die Ausschreibung zum "Coaching PLUS". Beteiligt sind das Energie- und Umweltzentrum Allgäu (Kempten), die Energieagentur Ebersberg (Ebersberg), die Energiewende Oberland (Penzberg), die Energieagentur Chiemgau-Inn-Salzach (Töging am Inn) sowie die Energieagentur Südostbayern (Traunstein).

Damit stehen den teilnehmenden oberbayerischen Städten, Gemeinden und Märkten beim "Coaching PLUS" ideale Begleiter zur Seite, die auf die Beratung von Kommunen spezialisiert und lokal verwurzelt sind und darüber über einen langjährigen Erfahrungsschatz verfügen.

Begleitung von einer Stadt und zwei Gemeinden durch die Energieagentur Südostbayern


Die Energieagentur Südostbayern begleitet in ihrem Gebiet:

Landkreis Berchtesgadener Land:

- Stadt Freilassing (16.840 Einwohner)

Landkreis Traunstein:

- Gemeinde Inzell (4.700 Einwohner)
- Gemeinde Engelsberg (2.800 Einwohner)

Nachfolgend informieren wir über den Status der einzelnen Teilprojekte.

 

 

ENERGIETIPP AKTUELL:

Kühle Wohnräume auch an heißen Tagen

Tipps zum Hitzeschutz

Wichtig ist es, Räume frühzeitig vor extremer Wärme zu schützen. „Ist die Wohnung erst einmal richtig aufgeheizt, lässt sich die Temperatur nur schwer wieder auf ein erträgliches Niveau absenken", rät die Verbraucherzentrale Bayern und gibt folgende Tipps zur Vorbeugung.

 Richtiges Lüften: Möglichst früh morgens lüften, wenn die Außentemperaturen noch niedriger sind. Die effektivste Methode, die Luft in einem Raum komplett auszutauschen, ist längeres Querlüften bei weit geöffneten gegenüberliegenden Fenstern und Innentüren.

 Rollläden, Außenjalousien und Co: Von außen angebracht schützen sie wirksamer vor Sonneneinstrahlung und hohen Außentemperaturen. Zur Not hilft ein weißes Tuch, das von außen vor das Fenster gehängt wird.

 Sonnenschutzfolien und Sonnenschutzverglasungen: Sie bieten ebenfalls einen wirksamen Hitzeschutz, verdunkeln allerdings dauerhaft die Räume und führen zu erhöhtem Strombedarf für künstliche Beleuchtung.

 Klimageräte: Klimageräte verbrauchen sehr viel Strom und verursachen damit erhöhte Kosten. Wer ein Klima-gerät benutzen will, sollte ein Gerät mit einer möglichst hohen Energieeffizienzklasse wählen. Die Effizienzklas-se ist Teil des Energielabels und steht gut lesbar auf jedem Gerät. Fest eingebaute Splitgeräte sind erheblich energieeffizienter als mobile Monoblockgeräte. Die beste Effizienzklasse ist A+++. Monoblockgeräte sind in der Regel drei Klassen schlechter.

 Ventilatoren: Vor der Anschaffung eines Klimageräts sollte zunächst ein Ventilator ausprobiert werden. Er ver-braucht erheblich weniger Strom und ist damit umweltfreundlicher.

 Dämmung: Ein Großteil der Hitze dringt im Sommer über schlecht gedämmte Wände und Dächer ins Gebäude. Somit ist ein guter Wärmeschutz auf Dauer die beste Lösung, um angenehme Temperaturen in Wohnräumen zu gewährleiten.

Energietipp zum Download

Für Fragen steht Ihnen die Energieagentur Südostbayern gerne zur Verfügung - rufen Sie uns bitte einfach an unter T 0861 58-70 39

Bildnachweis: ifeelstock/Fotolia.com

 


Energiewende

Die Energiewende hat den Umstieg auf eine sichere und bezahlbare Energieversorgung zum Ziel. Das Konzept basiert auf zwei Säulen: dem Ausbau erneuerbarer Energien als Alternative zur Kernkraft und der Steigerung der Energieeffizienz, um wirksam Energie zu sparen.

Regionale Wertschöpfung

Die Region soll vom Klimaschutz und einer geringeren Umweltbelastung profitieren. Ein weiteres wichtiges Auftragsfeld und Ziel unserer Arbeit ist es, mehr Investitionen und Aufträge für die regionale Wirtschaft mit einer Steigerung der regionalen Wertschöpfung zu erreichen.

Klimaschutz

Der Klimaschutz wird von Bund und Ländern gefördert, um den ökologischen und ökonomischen Folgen des Klimawandels entgegenzuwirken. Wichtige Maßnahmen dafür sind die Verbesserung der Energieeffizienz und die Förderung erneuerbarer Energien.





Für eventuelle Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung! Energieagentur Südostbayern GmbH
Landkreise Berchtesgadener Land und Traunstein
Maximilianstraße 33
83278 Traunstein
Tel: +49 (861) 58-7039
Fax: +49 (861) 58-9-7038
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