Energieberater-Qualifikation Senkung des Energiebedarfs energetisch optimale Lösung
Energie Kostensenkung Fördermöglichkeiten

Energetische Sanierung von Altbauten

Bei der Altbausanierung findet sich in der Regel ein hohes Potenzial für Energieeinsparungen, vor allem beim Thema Wärme. Durch die Weiterentwicklungen in der Bautechnik gibt es heute für viele Anforderungen energetisch optimale Lösungen. Mit einer energetischen Sanierung steigt nicht nur der Wohnkomfort eines Gebäudes – wesentlich ist dabei auch die Senkung beim Energiebedarf, die Unterhaltskosten spart und zukünftigen Preissteigerungen bei Öl, Gas oder Strom entgegenwirkt. Nicht zuletzt steigt durch eine gut geplante energetische Sanierung auch der Marktwert eines Gebäudes, und die Bausubstanz wird langfristig erhalten.
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Förderprogramme und Fördermöglichkeiten

Auch die Politik hat die Bedeutung der Altbausanierung erkannt und fördert energetische Sanierungen mit attraktiven Programmen. Beim Finden der geeigneten Fördermöglichkeiten hilft die neutrale Energieberatung. Eine Vor-Ort-Beratung vor Beginn einer Sanierungsmaßnahme wird dabei ebenfalls gefördert, bei Ein- und Zweifamilienhäusern mit Zuschüssen bis zu 800 Euro. Entscheidend für die erfolgreiche Altbausanierung ist ein gut geplantes, schrittweises Vorgehen. Die Energieberatung ist hierbei der sinnvolle erste Schritt, um gut informiert an die Planung heranzugehen und alle Förder- und Optimierungsmöglichkeiten zu nutzen.
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Fachleute mit Energieberater-Qualifikation

Während der Umbauphase ist eine kompetente Baubegleitung durch Fachleute mit Energieberater-Qualifikation sinnvoll, um Angebote zu prüfen, den Sanierungsfortschritt zu überwachen und die Vorgaben aus bewilligten Förderleistungen zu beachten. Auch diese Baubegleitung kann mit einem Zuschuss gefördert werden. Nach dem Abschluss der Sanierungsmaßnahme, wo bei der Abnahme nochmal die qualitativ hochwertige Bauausführung sicherzustellen ist, steht schließlich noch die sachkundige Einweisung in die neue Technik des Hauses an, um alle Anlagen energieoptimiert zu betreiben.
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In der Energieeinsparverordnung (EnEV) sind die energetischen Anforderungen an nahezu alle Gebäude festgelegt, die beheizt oder klimatisiert werden. Sie legt Mindeststandards fest, die beim Neubau, aber auch bei der Sanierung oder Nachrüstung von Gebäuden berücksichtigt werden müssen. Den Änderungen seit Einführung der EnEV werden sicherlich weitere folgen, so dass es sich bei Bau- oder Sanierungsvorhaben lohnt, weiter in die Zukunft zu denken, eine gute Energieberatung einzuholen und die aktuellen Mindeststandards möglichst zu übertreffen. Höhere Effizienzstandards wie das KfW-Effizienzhaus 55 lohnen sich langfristig, teils werden sie außerdem mit höheren Fördermitteln belohnt.

So empfiehlt es sich, bei Sanierungen mindestens den Neubaustandard, besser noch die Standards 85, 70 oder 55 anzustreben, oder beim Neubau ein Passivhaus oder Plus-Energie-Haus in Erwägung zu ziehen. Der Energieausweis ist durch die EnEV vorgeschrieben für Gebäude, die vermietet oder verkauft werden. Er soll potenziellen Käufern oder Mietern ermöglichen, den energetischen Zustand eines Gebäudes zu beurteilen und die anfallenden Energiekosten abzuschätzen. Der Energieausweis ist darauf ausgelegt, einen Vergleichswert zu anderen Gebäuden zu liefern, und ordnet die energetischen Kennwerte eines Gebäudes optisch auf einer Skala von rot bis grün, sowie seit der Novellierung der EnEV 2014 zusätzlich in neun Effizienzklassen ein. Inzwischen ist ein Energieausweis auch für Nichtwohngebäude Pflicht.

 

 

ENERGIETIPP AKTUELL:

Photovoltaik-Anlagen lohnen sich weiter - 
52-Gigawatt-Deckel kommt nicht

Das befürchtete Ende der Einspeisevergütung für Solarstrom kommt nun doch nicht. Der Bundestag hat die Abschaffung des so genannten 52-Gigawatt-Deckels beschlossen. Damit kann die private Stromerzeugung durch Photovoltaik-Anlagen weiter durch die Einspeisevergütung im Rahmen des Erneuerbare-Energien-Gesetztes gefördert werden.

Großes Potenzial für den Klimaschutz
Eine private Photovoltaik-Anlage kann rund 30 Prozent des eigenen Strombedarfs decken, teilt die Verbrau-cherzentrale Bayern mit. Bei einem Haushalt mit vier Personen und einem jährlichen Verbrauch von 3.000 Kilo-wattstunden sinken die jährlichen CO2-Emission um etwa 500 Kilogramm. Obwohl die Einspeisevergütung wei-ter sinkt, kann eine neue Photovoltaik-Anlagen auch heute noch kostendeckend oder mit Gewinn betrieben wer-den. Grund sind die in den vergangenen Jahren immer preisgünstiger gewordenen Solarmodule.

Wirtschaftlichkeit von Batteriespeichern wird oft überschätzt
Ein Batteriespeicher im Haus kann den Anteil des selbst verbrauchten Solarstroms deutlich erhöhen. Zu beden-ken ist dabei aber natürlich, dass die Batterien die Wirtschaftlichkeit der Photovoltaik-Anlagen beeinflussen. Dies liegt an den noch hohen Anschaffungskosten für die Batterien und der Lebensdauer, die meist auf 10 Jahre garantiert wird. Wer sein Elektrofahrzeug mit eigenem Solarstrom betankt, kann den Eigenverbrauchsan-teil ebenfalls erhöhen. „Oft reichen Kapazität und Ladestrom eines Batteriespeichers nicht zum vollständigen Laden der Fahrzeugbatterie aus. Wenn möglich sollte man tagsüber direkt aus dem Überschuss der Photovolta-ik-Anlage laden. Photovoltaik-Anlage, Speicher und intelligente Ladestation müssen aufeinander abgestimmt sein", empfehlen die Energieexperten der Energieagentur.

Energietipp zum Download

Für Fragen steht Ihnen die Energieagentur Südostbayern gerne zur Verfügung - rufen Sie uns einfach an unter T 0861 58-70 39.

Bildnachweis: Verbraucherzentrale Bayern - Africa Studio/Fotolia.com

 


Energiewende

Die Energiewende hat den Umstieg auf eine sichere und bezahlbare Energieversorgung zum Ziel. Das Konzept basiert auf zwei Säulen: dem Ausbau erneuerbarer Energien als Alternative zur Kernkraft und der Steigerung der Energieeffizienz, um wirksam Energie zu sparen.

Regionale Wertschöpfung

Die Region soll vom Klimaschutz und einer geringeren Umweltbelastung profitieren. Ein weiteres wichtiges Auftragsfeld und Ziel unserer Arbeit ist es, mehr Investitionen und Aufträge für die regionale Wirtschaft mit einer Steigerung der regionalen Wertschöpfung zu erreichen.

Klimaschutz

Der Klimaschutz wird von Bund und Ländern gefördert, um den ökologischen und ökonomischen Folgen des Klimawandels entgegenzuwirken. Wichtige Maßnahmen dafür sind die Verbesserung der Energieeffizienz und die Förderung erneuerbarer Energien.





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