erneuerbare Energie Energieeffizienz Energie Förderberatung Maschinenring
Die Energieagentur Südostbayern wurde von den benachbarten Landkreisen Traunstein und Berchtesgadener Land ins Leben gerufen. Die Gründungsurkunde der GmbH wurde am 20. Juni 2016 von den Landräten Georg Grabner (Berchtesgadener Land) und Siegfried Walch (Traunstein) unterzeichnet. Zusätzlich zu ihrem Arbeitsschwerpunkt, den Themen Energieberatung, Energieeffizienz und erneuerbare Energien, unterstützt und begleitet die Energieagentur Südostbayern die Gemeinden der beiden Landkreise bei deren Aufgaben im Energiebereich.

> Pressebericht zur Gründung

Landkreis Berchtesgadener Land

Landkreis Berchtesgadener Land

Der Landkreis Berchtesgadener Land liegt im äußersten Südosten Bayerns. Er gehört mit seinen rund 840 Quadratkilometern zu den mittelgroßen Landkreisen in Bayern. Im Kreisgebiet liegen 15 Gemeinden, davon 3 Städte und 3 Marktgemeinden. Zum Stichtag 31.12.2015 zählte der Landkreis 103.907 Einwohner.

Die höchste Erhebung im Landkreis Berchtesgadener Land ist die Watzmann-Mittelspitze (2.713 m ü.M.), der tiefste Punkt ist die Einmündung der Schinderbachs in die Salzach bei Laufen (383 m ü.M.). Seit 2010 ist der gesamte Landkreis Biosphärenregion, mit dem Nationalpark Berchtesgaden als Kerngebiet.
Landkreis Traunstein

Landkreis Traunstein

Der Landkreis Traunstein ist der flächenmäßig zweitgrößte Landkreis in Bayern und nahezu identisch mit der als "Chiemgau" bekannten Voralpenregion. Zum Kreisgebiet mit seinen rund 1.530 Quadratkilometern gehören vier Städte und 31 Gemeinden mit insgesamt 1.939 Ortschaften und Siedlungen. Zum Stichtag 31.12.2015 zählte der Landkreis 174.162 Einwohner.

Die höchste Erhebung im Landkreis Traunstein ist das Sonntagshorn (1.961 m ü.M.), der tiefste Punkt befindet sich im Salzachtal bei Tittmoning (370 m ü.M.). Der größte See Bayerns, der Chiemsee, gehört mit Ausnahme seiner Inseln vollständig zum Kreisgebiet.

 

 

ENERGIETIPP AKTUELL:

Photovoltaik-Anlagen lohnen sich weiter - 
52-Gigawatt-Deckel kommt nicht

Das befürchtete Ende der Einspeisevergütung für Solarstrom kommt nun doch nicht. Der Bundestag hat die Abschaffung des so genannten 52-Gigawatt-Deckels beschlossen. Damit kann die private Stromerzeugung durch Photovoltaik-Anlagen weiter durch die Einspeisevergütung im Rahmen des Erneuerbare-Energien-Gesetztes gefördert werden.

Großes Potenzial für den Klimaschutz
Eine private Photovoltaik-Anlage kann rund 30 Prozent des eigenen Strombedarfs decken, teilt die Verbrau-cherzentrale Bayern mit. Bei einem Haushalt mit vier Personen und einem jährlichen Verbrauch von 3.000 Kilo-wattstunden sinken die jährlichen CO2-Emission um etwa 500 Kilogramm. Obwohl die Einspeisevergütung wei-ter sinkt, kann eine neue Photovoltaik-Anlagen auch heute noch kostendeckend oder mit Gewinn betrieben wer-den. Grund sind die in den vergangenen Jahren immer preisgünstiger gewordenen Solarmodule.

Wirtschaftlichkeit von Batteriespeichern wird oft überschätzt
Ein Batteriespeicher im Haus kann den Anteil des selbst verbrauchten Solarstroms deutlich erhöhen. Zu beden-ken ist dabei aber natürlich, dass die Batterien die Wirtschaftlichkeit der Photovoltaik-Anlagen beeinflussen. Dies liegt an den noch hohen Anschaffungskosten für die Batterien und der Lebensdauer, die meist auf 10 Jahre garantiert wird. Wer sein Elektrofahrzeug mit eigenem Solarstrom betankt, kann den Eigenverbrauchsan-teil ebenfalls erhöhen. „Oft reichen Kapazität und Ladestrom eines Batteriespeichers nicht zum vollständigen Laden der Fahrzeugbatterie aus. Wenn möglich sollte man tagsüber direkt aus dem Überschuss der Photovolta-ik-Anlage laden. Photovoltaik-Anlage, Speicher und intelligente Ladestation müssen aufeinander abgestimmt sein", empfehlen die Energieexperten der Energieagentur.

Energietipp zum Download

Für Fragen steht Ihnen die Energieagentur Südostbayern gerne zur Verfügung - rufen Sie uns einfach an unter T 0861 58-70 39.

Bildnachweis: Verbraucherzentrale Bayern - Africa Studio/Fotolia.com

 


Energiewende

Die Energiewende hat den Umstieg auf eine sichere und bezahlbare Energieversorgung zum Ziel. Das Konzept basiert auf zwei Säulen: dem Ausbau erneuerbarer Energien als Alternative zur Kernkraft und der Steigerung der Energieeffizienz, um wirksam Energie zu sparen.

Regionale Wertschöpfung

Die Region soll vom Klimaschutz und einer geringeren Umweltbelastung profitieren. Ein weiteres wichtiges Auftragsfeld und Ziel unserer Arbeit ist es, mehr Investitionen und Aufträge für die regionale Wirtschaft mit einer Steigerung der regionalen Wertschöpfung zu erreichen.

Klimaschutz

Der Klimaschutz wird von Bund und Ländern gefördert, um den ökologischen und ökonomischen Folgen des Klimawandels entgegenzuwirken. Wichtige Maßnahmen dafür sind die Verbesserung der Energieeffizienz und die Förderung erneuerbarer Energien.





Für eventuelle Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung! Energieagentur Südostbayern GmbH
Landkreise Berchtesgadener Land und Traunstein
Maximilianstraße 33
83278 Traunstein
Tel: +49 (861) 58-7039
Fax: +49 (861) 58-9-7038
info@energieagentur-suedost.bayern