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ENERGIETIPP AKTUELL:

Thermische Solaranlagen reduzieren Heizkosten durch kostenlose Sonnenenergie

Die Kollektoren einer Solarthermie-Anlage enthalten speziell beschichtete Absorber, die die Sonnenwärme aufnehmen und in einem ersten Schritt in den primären „Solarkreislauf" einspeisen. Die so gewonnene und an den sekundären Heizkreislauf weiter gegebene Energie reicht aus, um in den Monaten Mai bis September den Warmwasser-Bedarf komplett abzu-decken, wodurch der Heizkessel in dieser Zeit entsprechend abgeschaltet werden kann. Eine Solaranlage kann dabei über 60 Prozent des jährlichen Energiebedarfs für Warmwasser abdecken. Zusätzlich kann eine thermische Solaranlage mit einem geeigneten Pufferspeicher zur Unterstützung der Heizung in der Übergangszeit genutzt werden. „Bester Zeitpunkt, um über die Installation einer Solarthermie-Anlage nachzudenken ist, wenn eine Dachsanierung oder Heizungserneuerung ansteht", so Dipl. Phys. Peter Pospischil, Fachmann von der Energieagentur Südostbayern GmbH.

Richtige Ausrichtung der Solarthermie-Anlage
Optimal für eine Solarthermie-Anlage ist eine Ausrichtung zwischen Südost und Südwest. Für die Warmwasserbereitung sind auch relativ flache Dachneigungen geeignet, um die hoch stehende Sonne im Sommer gut auszunutzen. Bei einer Heizungsunterstützung hingegen ist eine steilere Neigung und möglichst gute Südorientierung von Vorteil, um die tiefer stehende Sonne von Herbst bis Frühjahr besser zu nutzen. Eine Solaranlage kann als „Aufdach"- oder „Indach"-Anlage montiert werden, je nach optischen und architektonischen Gesichtspunkten. Bei einer entsprechenden Ausrichtung ist sogar eine Integration in die Fassade möglich.

Welche Kollektorfläche wird benötigt
Bei Solarthermie-Anlagen zur Warmwasser-Bereitung empfehlen Experten pro Person zwischen 1,0 und 1,5 Quadratmetern Kollektorfläche. Für die Größe des entsprechenden Warmwasser-speichers wird in der Regel vom doppelten Volumen des gesamten täglichen Warmwasser-verbrauchs ausgegangen. Die Solarthermie-Anlage und der Pufferspeicher fallen entsprechend größer aus, wenn zusätzlich die Heizung mit der Anlage unterstützt werden soll.

Für Fragen steht Ihnen die Energieagentur Südostbayern gerne zur Verfügung - rufen Sie uns bitte einfach an unter T 0861 58-70 39

Bildnachweis: fotolia digital-designer


Energiewende

Die Energiewende hat den Umstieg auf eine sichere und bezahlbare Energieversorgung zum Ziel. Das Konzept basiert auf zwei Säulen: dem Ausbau erneuerbarer Energien als Alternative zur Kernkraft und der Steigerung der Energieeffizienz, um wirksam Energie zu sparen.

Regionale Wertschöpfung

Die Region soll vom Klimaschutz und einer geringeren Umweltbelastung profitieren. Ein weiteres wichtiges Auftragsfeld und Ziel unserer Arbeit ist es, mehr Investitionen und Aufträge für die regionale Wirtschaft mit einer Steigerung der regionalen Wertschöpfung zu erreichen.

Klimaschutz

Der Klimaschutz wird von Bund und Ländern gefördert, um den ökologischen und ökonomischen Folgen des Klimawandels entgegenzuwirken. Wichtige Maßnahmen dafür sind die Verbesserung der Energieeffizienz und die Förderung erneuerbarer Energien.





Für eventuelle Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung! Energieagentur Südostbayern GmbH
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